Weniger Primärenergieeinsatz, weniger CO2-Emissionen

 

Die Wärme Hamburg ist zukünftig noch energieeffizienter: Der sogenannte Primärenergiefaktor (PEF), der den ressourcenschonenden Umgang mit Energie misst, hat sich im Rahmen einer Neuzertifizierung von 0,57 auf 0,36 verbessert. Darüber hinaus zeigt die Neubestimmung der Anlagen nun beim spezifischen CO2-Emissionsfaktor eine Verbesserung von 146 kg CO2/MWh auf jetzt 124 kg CO2/MWh. Möglich wird das durch die künftige Ablösung des Heizkraftwerks Wedel durch den Energiepark Hafen.

Von Gebäudeeigentümern fordert der Gesetzgeber den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien, um den Klimaschutz voranzubringen. Mit mindestens 50 Prozent Anteil hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung gilt der Anschluss an Fernwärme als anerkannte Ersatzmaßnahme. In Hamburg erfolgt die Erzeugung von Fernwärme zu über 70 Prozent in Kraft-Wärme-Kopplung und ist damit besonders ressourcenschonend.

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Bester Primärenergiefaktor – besserer Klimaschutz


Im überwiegenden Teil des Versorgungsgebiets übertrifft die klassische Fernwärmeversorgung die Anforderungen des Gesetzgebers. Sie liegt unter dem für Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung pauschal vorgesehenen Wert von 0,7. Die wirkungsvolle Erzeugung von Fernwärme in unseren Hamburger KWK-Anlagen wurde von dem Büro für Energiewirtschaft und Technische Planung GmbH mit einem Primärenergiefaktor von nur 0,36 für Hamburg zertifiziert. Zum Vergleich: Gas- und Ölzentralheizungen kommen selbst bei Nutzung von Brennwerttechnik in der Regel nur auf einen Primärenergiefaktor von 1,15.

Fernwärme überzeugt den Gesetzgeber

Dank der gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme benötigt Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bei der Wärmeerzeugung den mit Abstand geringsten Einsatz von Primärenergie und hat daher einen sehr niedrigen Primärenergiefaktor. Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) stellt Fernwärme deshalb auf eine Stufe mit erneuerbaren Energien. Damit sind keine zusätzlichen Investitionen für den Einsatz regenerativer Energien erforderlich.

Schon seit Februar 2002 sind die Anforderungen der Wärmeschutz- und Heizungsanlagenverordnung zusammengelegt worden. Seitdem gelten Grenzwerte für den baulich bedingten Wärmeverlust und für den Primärenergiebedarf eines Gebäudes. Maßgeblich für den Primärenergiebedarf ist der Primärenergiefaktor. Hier gilt: Je umweltschonender die Energieform und ihre Umwandlung, desto niedriger ist der Primärenergiefaktor, desto einfacher fällt das Einhalten der Grenzwerte.

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