Auslegung der Antragsunterlagen für die Energiepark-Anbindung beginnt

Hamburg, 24.06.2020

Neue Fernwärmeleitung ermöglicht Ablösung des <br />Heizkraftwerks Wedel

Im Planfeststellungsverfahren für die Errichtung und den Betrieb der Fernwärmeleitung Fernwärmesystemanbindung West beginnt am 24. Juni 2020 die Auslegung der Planunterlagen. Mit der neuen Fernwärmeleitung soll eine Verbindung zwischen dem neu geplanten Energiepark Hafen am Standort Dradenau und dem Weststrang, der Fernwärmetransportleitung Wedel, in Hamburg-Bahrenfeld geschaffen werden.

Die Unterlagen zum Verfahren werden im Internet unter den Adressen https://www.hamburg.de/planfeststellungsverfahren-fernwaermeleitung-fws-west/ und www.uvp-verbund.de/hh veröffentlicht. Die Planunterlagen sind über den Zeitraum der öffentlichen Auslegung hinaus bis zum Ende der Einwendungsfrist am 07. September auf den genannten Internetseiten einsehbar.
 
Als zusätzliches Informationsangebot werden die Planunterlagen trotz COVID-19 Pandemie während des obigen Zeitraums auch physisch in der Behörde für Umwelt und Energie, im Bezirksamt Hamburg-Mitte und im Bezirksamt Altona bis einschließlich 24. Juli 2020 ausliegen.
 
Einwendungen gegen das Vorhaben können schriftlich bis zum 07. September 2020 erhoben werden (elektronisch unter: planfeststellung-fernwaerme@bue.hamburg.de). Der gesetzlich festgelegte Einwendungszeitraum wurde aufgrund der Auslegungsüberschneidung mit den Hamburger Sommerferien und den allgemeinen Pandemiebeschränkungen verlängert.
 
„Mit der Auslegung der Antragsunterlagen haben wir einen weiteren Meilenstein im Genehmigungsverfahren erreicht und kommen damit der Ablösung des Kohlekraftwerks Wedel wieder einen Schritt näher“, erklärt Michael Beckereit, Geschäftsführer der Wärme Hamburg. „Mit der geplanten Anbindung des Energieparks Hafen und mit dem ebenfalls geplanten Ersatz des Heizkraftwerks in Tiefstack setzen wir den Kohleausstieg um und leisten den größten Einzelbeitrag zur CO2-Reduktion in Hamburg bis 2030“, so Beckereit weiter.
 
Im Anschluss an die Auslegung der Unterlagen durch die Behörde für Umwelt und Energie erfolgt in einem nächsten Verfahrensschritt die Erörterung der eingegangenen Einwendungen.